Diagnose:
Mediale Schenkelhalsfraktur links
Hausmedikation:
ASS
Nebendiagnosen:
VHF
Voroperationen:
Cholesteatom-OP rechts 2019
Anamnese:
Es erfolgt die Vorstellung von Frau C durch den Rettungsdienst nach Sturz im häuslichen Umfeld gegen 20h. Die Patientin habe bei bekanntem Schwindel nach einer Mittelohroperation das Gleichgewicht verloren und sei auf die linke Körperhälfte gefallen. Es ist unklar wie lange die Patientin genau auf dem Boden lag. Der Mitbewohner habe die Patientin zuletzt um 19:00 Uhr gesichtet, um 20:00 Uhr fand er die Patientin liegend in ihrem Zimmer auf. Es erfolgte im Anschluss die Alarmierung des Rettungsdienstes und die Verbringung zu uns.
Frau C sei zuletzt fußläufig gewesen. Es besteht eine Vorsorgevollmacht.
Befund:
Die Patientin wird im Liegen vorstellig.
Sie ist wach, adäquat und orientiert.
Keine Prellmarken am Schädel.
Thorax stabil ohne Kompressionsschmerz.
Oberen Extremitäten frei beweglich ohne Schmerz.
Wirbelsäule tastet sich im Lot, kein Druck oder Klopfschmerzen.
Becken stabil.
Untere Extremität rechts frei beweglich ohne Schmerz.
Druckschmerz über der Leiste und über dem Trochanter major links.
Die linke untere Extremität ist schmerzbedingt nur eingeschränkt mobilisierbar.
pDMS allseits intakt.
Procedere:
Wir haben den Befund mit der Patientin ausführlich besprochen.
Bei medialer Schenkelhalsfraktur links besteht die Indikation zur endoprothetischen Versorgung.
Ausführliche Aufklärung über die Risiken und die Vorteile der operativen Versorgung.
Die Patientin zeigt sich mit dem Vorgehen einverstanden.
Es erfolgt die Stationäre Aufnahme der Patientin.